Siegfried Fietz

Gestaltet von:
Siegfried Fietz

Wege finden

Diese Skulptur besteht aus zwei Teilen. Einem größeren Teil mit einer Wölbung nach innen und einem einzeln stehenden linken Teil.

Im rechten Teil finden wir eine Öffnung, von einem dicken Rand umgeben, eine Art Nest oder Höhle verbergend.

Diesen geschützten Raum mussten wir verlassen, um unseren eigenen Lebensweg zu finden. Verloren und wie aus dem Nest gefallen, liegt unterhalb der Höhle ein herzförmiges Etwas auf dem Boden.

Wir versuchten zu leben und fanden es schwierig. Unsere Vorstellung von Glück und gelingendem Leben deckten sich nicht mit dem, was wir an Umständen und Möglichkeiten in unserem Leben vorfanden. Mehrmals liefen wir mit dem Kopf gegen die Wand, eine Einbuchtung in der Mitte des rechten Teils lässt die Schmerzhaftigkeit dieser eigenwilligen Versuche noch erahnen.
Erst später begriffen wir:
Es geht weder darum, im geschützten Raum unser Leben zu fristen, noch darum, verbissen gegen Wirklichkeiten und Widrigkeiten anzurennen, sondern den offenen Weg zu finden, der sich vor uns auftut. 

Im einzeln stehenden linken Teil erkennen wir eine Figur, uns selbst.

Dieses Werk steht in Verbindung mit dem Album:

Aufbruch wagen

Wer wünscht sich nicht 'einen neuen Aufbruch' für sich persönlich, für die Familie oder die Gemeinde? Was Siegfried Fietz mit diesem Album erreichen möchte, verrät er im Refrain des zweiten Liedes: 'Gottes Liebe neu erspüren, sie kann sanft und tief berühren, in der Liebe liegt der Segen, alles Leben zu bewegen'.

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